Die Stahlerne Stadt Wird Sie Begeistern!!!

Neuer Konzertsaal? Die Stadt Ostrava will ihn in Černá louka haben. Die drittgrößte Uni des Landes. Dolní oblast Vítkovice begrüßt bald das Festival Colours. Welt der Technik entsteht auf der Fläche von 10 Tausend Quadratmetern. Anbau des Kunsthauses (Dům umění), genannt Weisser Schatten (Bílý stín). Die Universität von Ostrava begann mit dem Bau des Forschungszentrums. 

Wie bringt man wieder Leben in die Stadt? Das ist für Ostrava klar. Imaginäres Dreieck Nová Karolína - Černá louka - Marktplatz sollte durch die Umwandlung von Černá louka attraktiver werden. Nach dem Entwurf des niederländischen Ateliers Maxwan sollte Černá louka zu einem attraktiven Viertel verwandelt werden. Die Studie definiert den Raum für die Bauten in einem ca. 13 ha großen Areal, der einst als ein sehr belebtes Messegelände war. Es wird mit der Erhaltung des Pavillons A und des Pumpentheaters gerechnet, aber der Abriss der bestehenden Garagen und weiteren Gebäuden wird vorausgesetzt. Die Priorität der Stadt ist weiterhin der Bau des Konzertsaals und anschließend wahrscheinlich der Stadtgalerie. In der Lokalität sollen insgesamt sieben neue Bauten entstehen. Sie können der Bildung dienen, Wohneinheiten bieten oder zu einem anderen Zweck dienen, der von den privaten Investoren bestimmt wird. Alle neu gebauten Gebäuden sollen über unterirdische Parketagen verfügen.

Nach der Studie sollte sich Černá louka im Horizont von zehn Jahren verwandeln. Die Flächennutzungsstudie wird am 27. Juni den Stadtverordneten von Ostrava zur Genehmigung vorgelegt.

Die einzigartige Verwandlung von Dolní oblast Vítkovice hat die erste, komplizierteste Etappe hinter sich. Jetzt wurde mit dem Bau der Welt der Technik begonnen und in ein Paar Tagen kommt auch Trojhalí an die Reihe. Nur wenige Tage bleiben bis zu der großen Belastungsprobe des neu gestalteten Gesichts von Dolní oblast Vítkovice. Zehntausende Menschen werden hier das Festival Colours of Ostrava besuchen. Sie werden erwartet von zehn Hektar Festivalbühnen, probieren die Akustik des ehemaligen Gasspeichers, heute der Multifunktionsaula Gong, sie können sich auf der Wiese und unter den Bäumen ausruhen und wenn sie wollen, können sie den neu rekonstruierten Bildungsweg in Vysoká pec (Hochofen) Nr. 1 durchlaufen…

Zur Zeit geht die Verwandlung der VI. energetischen Zentrale zu einem interaktiven Museum zu Ende. Es sollte im Herbst geöffnet werden. Die Welt der Technik wird ein einzigartiger Raum für Spiele und Expositionen, die den kleinen und großen Besuchern die Naturgesetze und technische Wissenschaften näher bringen. Die Welt der Technik entsteht auf dem Gebiet von 10 Tausend Quadratmetern, für 690 Millionen Kronen, davon werden 571 aus der Subvention des Bildungsministeriums finanziert. Dass es sich um ein wirkliches Unikat handelt, wird auch davon bezeugt, dass die Menschen aus dem Verband Dolní oblast Vítkovice sich von anderen ähnlichen Zentren in der ganzen Welt inspirieren ließen. Für die Besucher wird die Welt der Technik im vierten Quartal 2014 geöffnet. Nach der Welt der Technik kommt die Umwandlung der ehemaligen Zentrale und Elektrozentrale, s.g. Trojhalí, die im Juli, spätestens im August dieses Jahres starten sollte. Hinter Nová Karolina entsteht so ein überdachter Platz, der den Kultur-, Sportaktivitäten, sowie anderen gesellschaftlichen Aktivitäten dienen sollte. Es sollte in einem Jahr fertig gestellt werden. Spätestens im September wird dann mit dem Bau der verlängerten Ruská ulice begonnen, die Dolní oblast Vítkovice an das Stadtverkehrssystem anbinden wird. Die Verwandlung von Dolní oblast Vítkovice, die 2008 auf die Liste des Europäischen Kulturerbes gekommen ist, fasziniert sowohl die Laien- als auch Fachöffentlichkeit. Die Erneuerung, die hier stattfindet, ist wunderbar. In Tschechien hat es keine Analogie.

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In den nachfolgenden Jahren sollte hier die drittgrößte Universität des Landes entstehen, die Ambitionen zum wissenschaftlichen Forschungszentrum hat. Die Fusion der Vysoká škola báňská - Technische Universität Ostrava und Ostravská univerzita sollte eine Riesenchance für die Zukunft darstellen. Die Verbindung der medizinischen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächer, die von der Universität geplant ist, wird in der Tschechischen Republik absolut einzigartig. Schon heute arbeiten beide Universitäten zusammen an gemeinsamen Projekten auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung. Sie konzentrierten sich auf die Biomedizin und Entwicklung der Anwendung der ausgewählten Technologien im Gesundheitswesen. Obwohl an der Fusion intensiv gearbeitet wird, handelt es sich um einen bisher unerforschten und anspruchsvollen Weg.

Schon in wenigen Jahren sollte Ostrava zum Zentrum der modernen bildenden Kunst verwandelt werden. Dazu sollte auch der geplante Anbau des Dům umění (Kunsthaus), genannt Weißer Schatten, beihelfen. Sonderausstellungen und Tausende Besucher aus Tschechien und dem Ausland. Galerie der bildenden Kunst in Ostrava (GVUO - Galerie výtvarného umění v Ostravě) bricht in den letzten Jahren alle Besucherrekorde. Diese Probleme sollte der geplante Anbau des Dům umění lösen. Seine Gestaltung wurde von GVUO im Frühjahr des letzte Jahres vorgestellt. Das neun Meter hohes Gebäude trägt den Namen Bílý stín (Weißer Schatten) und dahinter verbirgt sich der Architekt Josef Pleskot. Dank diesem Gebäude gewinnt Dům umění den benötigten Platz für fixe Expositionen, Räumlichkeiten für temporäre Ausstellungen, Atelierräume, Labors und auch Studienzentrum oder z.B. eine Bibliothek. Der Bau dieses Gebäudes könnte für Ostrava eine einzigartige Chance darstellen, nach 85 Jahren wieder zum Flaggschiff der bildenden Kunst in Tschechien zu werden. Die optimistische Variante rechnete mit dem Baubeginn am Ende des Jahres 2013. Allerdings musste GVUO diesen Termin fallen lassen.

Die Universität von Ostrava begann mit dem Bau des Forschungszentrum um 350 Millionen Kronen. Mit dem Bau des Multidisziplin-Forschungszentrums bei der medizinischen Fakultät begann die Universität von Ostrava am Montag. Es entsteht ein Zentrum um mehr als 350 Millionen Kronen und die Fertigstellung ist für 2014 geplant. Neues Zentrum verbirgt Labors, Datenzentren, Seminarräume, Hörsäle und technologische Räume für die Entwicklung der medizinischen und zusammenhängenden Sozial- und Naturwissenschaftsfächer und Forschung. Es entsteht im bestehenden Areal der medizinischen Fakultät in Ostrava - Vítkovice, im ehemaligen gynäkologischen Pavillon des geschlossenen Krankenhauses in Zábřeh.